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Trecking in Nepal. Die meisten Leute gehen die Annapurnarunde gegen den Uhrzeigersinn. Dann ist der übliche Anfang von Dumre nach Besisahar und Bhulbule. Auf dieser Seite beschreibe ich die erste
Etappe der Annapurnarunde und wie man die Straße vermeiden kann.
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Achtung, Sie müssen für das Annapurnagebiet eine Gebühr von 2000 Rupien bezahlen. Dies können sie nur in Kathmandu oder Pokhara bei ACAP tun. Ohne Quittung müssen sie das
doppelte bezahlen!
Die Fahrt von Dumre nach Besisahar. Bei meiner ersten Trekkingtour in 1981, bin ich nach Manang gegangen. Damals war dieser Treck gerade seit drei Jahren geöffnet und dementsprechend einfach
war die touristische Infrastruktur. Mit dem Bus führ man Richtung Pokhara und stieg in Dumre aus. Es gab noch keine Straße und man lief in drei Tagen bis Besisahar. In den achtziger Jahren wurde dann
die Straße von Dumre nach Besisahar gebaut, lange Zeit eine unbefestigte Piste die mittlerweile aber voll geteert ist. So ist die Fahrt mittlerweile recht bequem und schnell. Am Anfang wurden noch alte und
vollständig ausgeleierte Busse verwendet, die auf der Rüttelpiste ihr “Gnadenbrot” bekamen bis sie vollständig auseinander brachen. Doch auf der Teerstraße ist die Belastung nicht mehr so groß und so
werden heute normale Busse eingesetzt.
Wie kommt man hin?
Es gibt zwei Möglichkeiten um nach Besisahar zu kommen. Vom Busbahnhof im Norden von Kathmandu fährt frühmorgens ein normaler Local-Bus direkt bis Besisahar durch. Oder man steigt in
Dumre um. Mittlerweile sollen auch von Minibusse von Kathmandu bis Besisahar fahren . Sie sind schneller und fahren alle 20 min bis 10:00 Uhr los, ich weis allerdings nicht von wo.
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So war es früher, ein Ausschnitt von meiner Seite in 1998: “Hier wartete schon ein klappriger Bus, der
einem in mehreren mühsamen und durchgeschüttelten Stunden weiter bis nach Besisahar brachte. Manchmal sind schon die Busse etwas abe nteuerlich und man ist froh wenn man dann endlich
abends in Besisahar angekommen ist. Es soll schon Trekker gegeben haben, die während der Fahrt abgebrochen haben, um den Rest des Weges zu Fuß zu gehen. Hier in Besisahar beginnt dann der eigentlich
Treck, der einem die nächsten Tage das Tal des Marsyangi Khola hinaufführen wird. Da man meist erst am Abend ankommt, sieht man die Berge erst am nächsten Morgen. Noch scheinen Sie sehr weit weg zu sein.
Es kann aber auch vorkommen, dass der Bus bis zum Einbruch der Nacht nur bis Bhote Odar kommt, dann wird die Fahrt erst am nächsten Morgen fortgesetzt. ”
Heutzutage ist die Fahrt wesentlich einfacher und man kommt problemlos am Nachmittag in Besisahar an. Normalerweise reicht die zeit, um direkt weiter mit dem Jeep bis Bhulbule zu fahren oder in drei
stunden dahin zu laufen.
Der Startpunkt in Dumre, falls man nicht in
einem Rutsch bis Besisahar durchfährt. Dumre Nachdem 1987 die Straße von Dumre nach Besisahar fertig war, entwickelte sich Dumre schnell zu einer typischen Kleinstadt mit vielen Läden, wie
sie an den Verkehrsadern entstehen. Kein Haus welches nicht im Erdgeschoss ein Geschäft hat, vor dem sich die Waren türmen welche man im Hinterland gebrauchen kann. Für uns Touristen ist es hauptsächlich
lärmend und schmutzig und jeder will nur schnell weiter in die Berge.
Früher brauchte man zu Fuß noch 3 Tage bis
nach Besisahar, heute mit dem Bus nur noch 6 Stunden oder noch weniger wenn man einen Mikrobus nimmt.. Für die Landbevölkerung ist der Bau einer Strasse aber ein langersehnter Traum, kommen Sie
doch viel schneller zu den Städten. Dies heißt, sie können billiger einkaufen und ihre Produkte teurer verkaufen, da der Transport um mehrere Tage verkürzt wird. Im Krankheitsfalle kann es aber auch bedeuten,
dass der Kranke schneller bei einem richtigen Arzt / Krankenhaus sein kann und vielleicht deshalb überlebt.
Aufgrund der steilen Hänge und des starken Monsunregens ist der Straßenbau in Nepal allerdings sehr schwierig und immer wieder werden die Strassen durch Erdrutsche zerstört.
aber jedes Fahrzeug ist maximal beladen!
Besisahar
War Besisahar in den neunziger Jahren noch ein kleines überschaubares
Straßendorf so ist es seither stark gewachsen und zieht sich jetzt über mehrere Kilometer entlang der Straße hin. in der Mitte sind noch einige der alten Hotels, die früher
ganz am Ende des Dorfes waren, jetzt fahren die Busse schon lange an ihnen vorbei.
Kurz vor dem Ende des Dorfes halten dann
die Busse und man steht kurz vor dem ACAP Tourist Checkpoint. hier werden zum ersten mal die ACAP Permits kontrolliert
Wer keines dabei hat, muss nun den doppelten Preis bezahlen.
Von hier sind es nur wenige hundert Meter, bis das Dorf endet und die Straße steil in ein querlaufendes Tal heruntergeht.
hier kann man wohl auch ein Jeepfahrt bis Bhulbule beginnen. Ich habe es nie ausprobiert, denn man sitzt wie die Sardinen eingepfercht und wird auf der unbefestigten Piste dafür komplett durchgeschüttelt.
Die Fahrt dauert lange und unangenehme 40 min!
Wie vermeidet man die Straße auf der Annapurnarunde? erster Tip!
Von Besisahar bis Bhulbule auf einem Wanderpfad! Es lebe der Att = Annapurna trecking trail!
Am Ende des Dorfes sieht man wie die Straße in Serpentinen herunter führt. Hier geht ein Treppenweg für Fußgänger rechterhand an einem großen Chautari herunter. Das ist ein großes Steinpodest, auf
dem Träger ihre Lasten abstellen können und in dessen Mitte meist zwei große Bäume wachsen
Auf diesem Weg erreicht man wieder die
normale Straße, die glücklicherweise kaum befahren ist.
Dennoch ist es natürlich schon etwas öde auf so einem breiten Weg zu laufen
Nach 20 - 30 min zweigt rechts ein kleiner
Weg ab. ER ist nicht ausgeschildert , doch wie man auf dem Bild sehen kann, geht die Straße danach etwas hoch. und an den Häusern werdet ihr immer jemanden fragen können.
Am besten fragt ihr nach dem Dorf Baragaon oder Simalchaur. hier in Lautsprache: “ Baato Simaltschaurma jane kun ho?” = “Weg Simalchchaur nach gehend welcher ist?
Und ab geht es recht ins Tal herunter und
dann immer dem Hang entlang Richtung Bhulbule. Ach der Weg ist einfach tausendmal schöner als wenn man auf der Straße laufen muss! Hier lernt ihr auch schon direkt einer der typischen Wegverläufe
in Nepal kennen. Denn auch wenn man insgesamt wenig Höhe gewinnt so geht es doch permanent steil hoch und runter. Tröstlich ist, dass es natürlich ein hervorragendes Training für die Beinchen ist.
Und so lernt man eine der reizvollen Gegenden kennen und kommt auch durch die ersten schöne Dörfer .
Schon fragen die ersten Kindern nach
Süßigkeiten und ich hoffe, sie haben keine dabei, denn damit gehen nur die Zähne kaputt und der nächste Zahnarzt ist in Pokhara und teuer. Ich habe allerdings meist Luftballons dabei die die Kinder noch viel
mehr freuen und sicherlich keine Folgeschäden bewirken können.
Nach eine Weile und einem strammen Aufstieg nach Simalchaur sieht man dann
unten im Tal Khudi und die Straße.
Das Bild stammt vom Januar 2006 und die ersten drei Tage war es immer lange nebelig und wurde auch schon am frühen Nachmittag wieder diesig.
Dies sieht natürlich in den normalen Treckingzeiten viel besser aus.
Nach drei anstrengenden aber wunderschönen Stunden kommt man dann glücklich und müde in Bhulbule an.
Andreas Pflüger hat den sehr gut ausgearbeiteten Artikel mit Karten über Ausweichmöglichkeiten am Annapurnatreck im Trekkingforum veröffentlicht: Straßenbau auf der Annapurnarunde Dort
werden sie auch in der nächsten Zeit viele Kommentare zum Straßenbau erwarten können.
Ich empfehle jedem, die Strecke Besisahar - Bhulbule nicht mit dem Jeep zu fahren, sondern zu Fuß auf der Ostseite des Tales zu laufen.
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